Pathologie und Pathologen im Nationalsozialismus

Projekteiter: Heiner Fangerau

Bearbeiter: Timo Baumann

Erster Projektabschnitt: Pilotphase zur Erstellung eines DFG-Antrags: 1,3 Jahre

Beginn: 01.01.2018

Drittmittelgeber: Bundesverband Deutscher Pathologen e. V.

Das Forschungsprojekt am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht die Geschichte der Pathologie und der Pathologen im Nationalsozialismus. Die Leitfragen werden sich am Stand der medizinhistorischen Forschung zu medizinischen Fachgesellschaften und Spezialdisziplinen im Nationalsozialismus orientieren. Diese betreffen zum einen sowohl die personelle als auch die medizinische Involviertheit in den NS. Zum anderen sind Prozesse der Verdrängung und Verfolgung näher zu beleuchten. Eine bisher noch kaum erforschte Fragestellung, die im Projekt verfolgt werden soll, zielt auf den Komplex, ob und wie sich der Tätigkeitsbereich der Pathologie im NS veränderte. Dazu gehören auch "Wehrpathologie" und "Erbpathologe". Überhaupt wird eine Verortung in Bezug auf Anatomie, Neuropathologie und Rechtsmedizin (Forensik) nötig. 

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