Frühe klinische Studien

Patienten mit außergewöhnlich schweren oder therapierefraktären Erkrankungen können wir durch unsere Mitgliedschaft im Forschungsverbund GPOH Südwest oft noch therapeutische Optionen im Rahmen früher klinischer Studien anbieten.

Dieser Forschungsverbund stellt einen Zusammenschluss von insgesamt neun pädiatrisch onkologischen Zentren dar, um Kindern mit rezidivierten oder refraktären Krebserkrankungen neue Medikamente in einem sicheren Rahmen in klinischen Studien verfügbar zu machen.

Der Forschungsverbund ist Teil des Phase I/II-Studiennetzwerkes der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Das Ziel der Forschungsverbünde und des Studiennetzwerkes ist über einen regelmäßigen Austausch langfristig bessere Therapieoptionen für unsere Patienten anzubieten.

Die Phase I/II Studien, die in unserem Verbund als Therapiemöglichkeit für Sie angeboten werden, sind Situationen vorbehalten, in denen keine Standard-Therapiemöglichkeit besteht.  Die Behandlung in Klinischen Studien bietet den Patienten und auch uns als betreuenden Ärzten große Vorteile. Die Sicherheit unserer Patienten ist durch die enge Vernetzung der weltweit rekrutierenden Kliniken und regelmäßige Telefonkonferenzen hoch. Die Medikamente, die in diesen Studien bei Kindern eingesetzt werden, sind neu. Es besteht die Verpflichtung Nebenwirkungen – insbesondere schwerwiegende – schnellstmöglich zu melden. Langfristig erhoffen wir uns durch das Definieren wirksamer Substanzen in den frühen Studienphasen, dass diese mittel- und langfristig auch in der Primärtherapie eingesetzt werden. Ziel ist, die Überlebensraten unserer Patienten zu verbessern.

Der Verein “Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.” unterstützt dieses Vorhaben finanziell.

Wir stehen für Fragen zu Studien, deren Durchführung und den Voraussetzungen zur Teilnahme gern zur Verfügung.

 

Ansprechpartner:

PD Dr. med. Dr. med. univ. Florian Babor

Oberarzt
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie

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