Förderperiode 2012-2017


Lebererkrankungen haben in Deutschland mit über 3 Millionen Betroffenen eine hohe Prävalenz. Störungen des hepatobiliären Transports sind häufig primäre Ursache oder aber auch Folge von Lebererkrankungen bzw. können die Entwicklung und den Verlauf von Lebererkrankungen als "Modifier" entscheidend beeinflussen.

Die Klinische Forschergruppe "Hepatobiliärer Transport und Lebererkrankungen" beschäftigt sich mit der Pathophysiologie hepatobiliärer Transportvorgänge, um neue Diagnose- und Prognoseparameter zu etablieren, die in der Routine angewandt werden können. Durch den Brückenschlag zwischen patientenorientierter Forschung und Grundlagenwissenschaft sollen auch die Behandlungsoptionen für Patienten mit Cholestase-assoziierten Lebererkrankungen verbessert und neue Therapieansätze entwickelt werden. Die Forschergruppe greift hierzu Methoden der "individualisierten" Medizin auf und nutzt für klinische Fragestellungen das Potential systembiologischer Ansätze.

Neben genomischen und proteomischen Aspekten werden erstmals auch toponomische Analysen zur Beurteilung humaner Lebererkrankungen für Diagnostik und Therapie Cholestase-assoziierter Leberkrankheiten eingesetzt. Wichtiges Strukturelement der Klinischen Forschergruppe ist die enge Zusammenarbeit von klinisch, klinisch-theoretisch und grundlagenwissenschaftlich tätigen Forschern.

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