Teilprojekte des SFB 575

Projektbereich A

  • A1 Kubitz
  • A3 Reinehr
  • A4 Häussinger/Bode
  • A8 Nürnberg/Gohla
  • A9 Schmitt
  • A10 Keitel

Projektbereich B

  • B1 Häussinger
  • B3 Bode
  • B4 Klotz/Sies
  • B8 Totzke/Jänicke
  • B9 Beer/Pfeffer
  • B11 Willbold
  • B13 Graf
  • B14 Spiekerköter/Mayatepek
  • B15 Roden 

Projektbereich C

  • C1 Häussinger
  • C3 Haas/Sergeeva/Selbach
  • C4 Schnitzler/Kircheis
  • C5 Shah/Zilles/Häussinger
  • C7 Rose
  • C8 Sergeeva

Forschungsprogramm


Projektbereich A - Transport, Signalübertragung und Stoffwechsel

Wichtige Funktionen der Leber sind ihre Exkretionsleistung, vielfältige Syntheseleistungen und der Erhalt der Körperhomöostase. Diese Leistungen bedürfen einer fein abgestimmten Kontrolle unter Verrechnung vielfältiger Signale. Der Projektbereich befaßt sich daher mit der Aufklärung und der Bedeutung von intrazellulären Signalmechanismen für die normale Leberzellfunktion. Im Vordergrund steht dabei die Aufklärung der molekularen Mechanismen und Signalschritte, welche Gallebildung und Proteinabbau, sowie Insulin- und Zytokinwirkungen steuern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bedeutung der zellulären Hydratation für diese Prozesse einschließlich der beteiligten Sensing- und Signalmechanismen.

Projektbereich B - Leberschädigung und Regeneration

In der Leber gebildete Zytokine und Signalstoffe spielen bei der Auslösung von Leberschädigung und Apoptose, aber auch bei Reparatur- und Regenerations- vorgängen eine herausragende Rolle. Die Erarbeitung der hieran beteiligten intra- und interzellulären Signalmechanismen und deren Crosstalk ist Gegenstand dieses Projektbereichs, ebenso wie die Erarbeitung grundlegender Mechanismen der Hepatoprotektion. Diese Forschungsbereiche haben unmittelbare klinische Relevanz.

Projektbereich C - Hepatische Enzephalopathie

Die hepatische Enzephalopathie (HE) ist eine häufige extrahepatische Komplikation bei chronischen Leberkrankheiten mit hoher sozialmedizinischer Bedeutung, jedoch nur teilweise verstandener Pathogenese. Man geht heute davon aus, dass die hepatische Enzephalopathie primär als Störung der Astrozytenfunktion im Sinne einer Hydratationsstörung mit nachfolgender neuronaler Dysfunktion anzusehen ist. Diese pathophysiologischen Vorgänge werden in diesem Projektbereich integrativ in Systemen zunehmender Komplexität untersucht.

 


MediathekInformation und Wissen
LageplanSo finden Sie uns