Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

  Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 von ClarCert

Univ.-Prof. Dr. med. Gerald Antoch

Institutsleitung

Univ.-Prof. Dr. med. Gerald Antoch

Direktor des Instituts
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf

Das Aufgabengebiet des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist der Einsatz radiologischer Untersuchungen zur Diagnostik und Therapie unterschiedlicher Erkrankungen des gesamten Körpers. Die großen Untersuchungsfelder sind dabei Tumore, Entzündungen, Herzerkrankungen und Verletzungsfolgen. Auch Erkrankungen der Gefäße können mit modernen bildgebenden Verfahren erkannt und dargestellt werden. Die Neuroradiologie, die Kinderradiologie, die Interventionelle Radiologie und die gynäkologische Radiologie sind Teilbereiche des Instituts.

Bei der Untersuchung werden die konventionelle Röntgendiagnostik, die Computertomographie, die Magnetresonanztomographie und der Ultraschall eingesetzt. Nur die ersten beiden Untersuchungsverfahren verwenden Röntgenstrahlen und sind daher mit einer Strahlenbelastung verbunden. Da in der Klinik modernste Geräte zur Verfügung stehen, die mit deutlich geringeren Strahlungsmengen arbeiten als noch vor wenigen Jahren üblich, wird die Strahlenbelastung so gering wie möglich gehalten. Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bietet in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin die PET/CT (Positronenemissionstomographie-Computertomographie) an, ein diagnostisches Verfahren, dass die Genauigkeit der Tumordiagnose und die Beurteilung der Tumorausdehnung verbessert.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Instituts ist die interventionelle Radiologie. Hierbei behandelt das Institut Gefäß- und Tumorerkrankungen mit minimal invasiven Eingriffen. Dazu gehören zum Beispiel Gefäßerweiterungen oder Stenteinlagen bei Verengungen oder Verschlüssen von Gefäßen. Durch einen Ballonkatheter, mit dem das Gefäß aufgeweitet wird, oder durch den Einsatz von Gefäßprothesen aus Metall, den so genannten Stents, wird der Blutfluss wiederhergestellt. Tumore verschiedener innerer Organe werden über den Gefäßweg mit einem Katheter aufgesucht und „von innen“ durch Tumorverödung oder über direkt in den Tumor applizierte Chemotherapie behandelt. Weitere Eingriffe sind Embolisationen zum Verschluss von Gefäßen bei Blutungen sowie der Verschluss von Gefäßkonvoluten bei Missbildungen.

Forschung und Lehre

Die wissenschaftliche Tätigkeit des Instituts wird durch verschiedene Arbeitsgruppen repräsentiert. Forschungsschwerpunkte stellen die Hochfeld-MRT, die interventionellen Verfahren, die hybride Bildgebung, die Neuroradiologie sowie die gynäkologische Radiologie dar. Nähere Informationen zu wissenschaftlichen Themen und zur Doktorandenbetreuung finden Sie unter den entsprechenden Links auf dieser Seite.

Das Institut legt großen Wert auf die studentische Ausbildung sowie die strukturierte Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Neben der Teilnahme am modulbasierten Unterricht im Rahmen des neuen Curriculums engagieren sich Mitarbeiter des Instituts bei der Integration radiologischer Themen in das Skills Lap (praxisbezogene radiologische Lehre). Die Fort- und Weiterbildung der Assistenzärztinnen und -ärzte des Instituts erfolgt neben der regelmäßigen Befundbesprechung über ein strukturiertes Curriculum.


Zentraler Kontakt für unsere Zuweiser:

kontakt.radiologie@med.uni-duesseldorf.de

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www.uniklinik-duesseldorf.de/radiologie

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