Die auf dieser Seite aufgeführten Beispiele geben den Stand vor der kürzlich erfolgten Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder wieder. Vereinbart wurden Einmalzahlungen und prozentuale Lohnsteigerungen. Hier finden sich die Details zu den getroffenen Vereinbarungen.


Was verdienen Pflegekräfte am UKD?

Die Anzahl der Dienstjahre, die Anzahl an Schicht- und Wochenenddiensten pro Jahr, Fort- und Weiterbildungen sowie der Bereich, in dem man arbeitet: Diese und weitere Faktoren bestimmten die Höhe des Gehalts von Pflegekräften an der Uniklinik Düsseldorf. Eine Annäherung in Form von Beispielen...

Die Tätigkeit als Pflegekraft hat viele positive Seiten. Oft werden die Arbeit im Team und die Arbeit mit Menschen sowie daraus resultierende Behandlungserfolge als positive Punkte aufgeführt. Und wie sieht die Bezahlung aus? Selten werden konkrete Zahlen genannt - auch weil der Blick auf das Grundgehalt nicht ausreicht, da es verschiedene ergänzende Zulagen und Sonderzahlungen gibt. Anhand von anschaulichen (fiktiven) Beispielen soll diese Seite transparent machen, was Pflegekräfte an der Uniklinik Düsseldorf verdienen können.

Neben der Verdienstfrage sind für Pflegekräfte zunehmend auch die Rahmenbedingungen, die rund um die Versorgung von Patientinnen und Patienten gelten, von Bedeutung. Diese werden an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen ganz wesentlich vom neuen Tarifvertrag Entlastung geprägt. Infos zu Personalschlüsseln und Entlastungstagen gibt es auf dieser Seite.


Das ist Sören. Er ist 24 Jahre alt und hat nach dem Abitur und einem Jahr „Work and Travel“ in Kanada erst vor kurzem eine Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Er hat großes Interesse am Umgang mit medizintechnischen Geräten, will so schnell wie möglich eine Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie durchlaufen, arbeitet aber schon jetzt auf einer internistischen Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf. Zum Grundgehalt erhält Sören mehrere Zulagen – zum Beispiel für die Wechselschicht, für die Arbeit auf einer Intensivstation und die Unizulage.

Dank des Tarifvertrags Entlastung, der ab 2023 an der Uniklinik Düsseldorf gilt, profitiert Sören darüber hinaus von einem festgelegten Personalschlüssel von 1:1,8 bis 1:2 auf seiner Station. Wird diese Vorgabe mehrfach unterschritten, erhält Sören zusätzlich freie Entlastungstage, die auch ausgezahlt werden können.

Bei einer durchschnittlichen Anzahl an besonderen Schichten (24 Wochenenddienste und acht Nachtdienstwochen pro Jahr) kommt Sören inklusive Zulagen und Jahressonderzahlung als Berufsanfänger auf ein Jahresbruttogehalt von rund 50.600 Euro.



Das ist Udo. Er ist 32 Jahre alt und hat eine Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Seither hat er sich der professionellen Pflege von onkologisch erkrankten Patientinnen und Patienten verschrieben. Er bringt sich seit zehn Jahren in Vollzeit auf einer onkologischen Station der Uniklinik Düsseldorf ein. Zum Grundgehalt erhält Udo mehrere Zulagen – zum Beispiel für die Wechselschicht, für die Arbeit auf einer onkologischen Station und die Unizulage.

Dank des Tarifvertrags Entlastung, der ab 2023 an der Uniklinik Düsseldorf gilt, profitiert Udo darüber hinaus von einem festgelegten Personalschlüssel von 1:7 (im Tagdienst) auf seiner Station. Wird diese Vorgabe mehrfach unterschritten, erhält Udo zusätzlich freie Entlastungstage, die auch ausgezahlt werden können.

Bei einer durchschnittlichen Anzahl an besonderen Schichten (24 Wochenenddienste und acht Nachtdienstwochen pro Jahr) kommt Udo inklusive Zulagen und Jahressonderzahlung auf ein Jahresbruttogehalt von rund 55.400 Euro.



Das ist Theresa. Sie ist 49 Jahre alt. Ihre Ausbildung zur examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte sie in Rheinland-Pfalz, wechselte dann aber zur Uniklinik Düsseldorf, um hier ihre Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie zu machen. Die Arbeit an einer Uniklinik reizte Theresa schon immer, weil hier Patientinnen und Patienten mit besonders komplexen Krankheitsbildern behandelt werden. Theresa ist mittlerweile seit 26 Jahren an der Uniklinik beschäftigt und arbeitet auf einer chirurgischen Intensivstation. Zum Grundgehalt erhält Theresa mehrere Zulagen – zum Beispiel für die Wechselschicht, für die Arbeit auf der Intensivstation und die Unizulage.

Dank des Tarifvertrags Entlastung, der ab 2023 an der Uniklinik Düsseldorf gilt, profitiert Theresa darüber hinaus von einem festgelegten Personalschlüssel von 1:1,8 bis 1:2 auf ihrer Station. Wird diese Vorgabe mehrfach unterschritten, erhält sie zusätzlich freie Entlastungstage, die auch ausgezahlt werden können.

Bei einer durchschnittlichen Anzahl an besonderen Schichten (24 Wochenenddienste und acht Nachtdienstwochen pro Jahr) kommt Theresa inklusive Zulagen und Jahressonderzahlung auf ein Jahresbruttogehalt von rund 61.800 Euro.



Das ist Hatice. Sie ist 34 Jahre alt. Ihre Ausbildung zur examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte sie an der Uniklinik Düsseldorf und blieb dem Haus danach treu. Hatice hat zwei kleine Kinder und ist deshalb mit Blick auf die Gestaltung der Schichten nicht allzu flexibel. Sie arbeitet deshalb nicht in Nachtschicht aber Vollzeit. Damit sie trotzdem dort unterstützen kann, wo Hilfe gebraucht wird, ist Hatice aktuell im Mitarbeiter-Pool der Pflege beschäftigt und damit im Wechsel auf unterschiedlichen Normalstationen tätig. Insgesamt ist das UKD seit etwa 11 Jahren ihr Arbeitgeber. Zum Grundgehalt erhält Hatice mehrere Zulagen – zum Beispiel für die Arbeit im Mitarbeiter-Pool und die Unizulage.

Dank des Tarifvertrags Entlastung, der ab 2023 an der Uniklinik Düsseldorf gilt, profitiert Hatice darüber hinaus von einem festgelegten Personalschlüssel für die Station, auf der sie gerade tätig ist. Werden die Vorgaben mehrfach unterschritten, erhält sie zusätzlich freie Entlastungstage, die auch ausgezahlt werden können.

Bei einer durchschnittlichen Anzahl an besonderen Schichten (zwölf Wochenenddienste pro Jahr) kommt Hatice inklusive Zulagen und Jahressonderzahlung auf ein Jahresbruttogehalt von rund 54.100 Euro.


* Die oben genannten Beispiele berücksichtigen beispielhafte Laufbahnen im Pflegedienst, die für die jeweils aufgezeigten Fälle ihre Gültigkeit besitzen. Die genannten Zahlen bieten Richtwerte. Ein Rechtsanspruch ist daraus nicht ableitbar. Nicht aufgeführt sind Führungspositionen im Bereich des Pflegedienstes - zum Beispiel Stationsleitungen. Hier greifen Einstufungen in andere Entgeltgruppen nach TV-L, die individuell nach Vorleistungen, vorhandenen Weiterbildungen und nach der Ausrichtung der Station vorgenommen werden. Eine beispielhafte Aufbereitung ist deshalb für diese Positionen wenig aussagekräftig. 

Möchten Sie weitere Informationen? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an die Pflegedirektion: Bewerbungen-Pflege@med.uni-duesseldorf.de

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