Diagnosestellung

Ihre Behandlung im Kopf-Hals-Tumorzentrum beginnt in der Regel mit einem Besuch einer unserer Ambulanz-Sprechstunden in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder der Strahlenklinik. Dort werden Sie untersucht und Ihre Befunden werden gesichtet. Zur Sicherung der Diagnose ist meistens eine Probeentnahme notwendig. Dies erfolgt im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts in Vollnarkose. Dabei werden Sie auch die übrigen Bereiche des oberen Atem- und Schlucktrakts untersucht (Panendoskopie).

Fast immer ist es notwendig genau zu erfassen wie die Ausdehnung eines Tumors ist und ob der Tumor schon Tochtergeschwülste, die sogenannten Metastasen, gebildet hat. Zu diesem Zweck werden Bildgebungen (CT oder MRT) vom Hals, von der Lunge und vom Bauch durchgeführt. Dies kann in aller Regel ambulant erfolgen.

Wenn Sie den Verdacht auf einen Tumor haben oder dieser schon bestätigt ist, bieten wir Ihnen und Ihrer Familie eine Vorstellung in der Psychoonkologie an. Während des stationären Aufenthalts zur Probenentnahme erfolgt dann das erste Gespräch. Aus unserer Sicht sollte man diesen Beratungstermin wahrnehmen, da sich aus einer lebensbedrohlichen Erkrankung fast immer auch eine psychische Belastung entwickelt. Die kann für den Patienten und die Angehörigen emotional sehr belastend sein.

Im Rahmen des stationären Aufenthalts werden Sie auch Kontakt zum Sozialdienst haben, die mit Ihnen die sozialen und sozialrechtlichen Bedingungen, Folgen und Begleiterscheinungen einer Krebserkankung besprechen werden.

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