UniCareD und FertiPROTEKT Netzwerk e.V. für fertilitätsprotektive Maßnahmen

126 universitäre Zentren, Kliniken und Praxen (Stand: 12/2018) haben sich seit 2006 im gesamten deutschsprachigen Raum zu einem erfolgreichen kooperativen Verein, FertiPROTEKT Netzwerk e.V., der sich mit der Fertilitätsprotektion, dem Fertilitätserhalt, beschäftigt, zusammengeschlossen. Zu den 126 Einrichtungen gehört auch das UniKiD mit dem UniCareD, dass eines der Gründungszentren von FertiPROTEKT in 2006 ist. Die regelmäßige Teilnahme an Arbeitstagungen von FertiPROTEKT sowie die aktive Mitarbeit in dessen Vorstand durch Frau Dr. Jana Liebenthron, Leiterin des UniCareDs, kommen der Expertise von UniCareD, und damit auch Ihnen, stetig zugute. 

Flächendeckende Versorgungsstrukturen im Bereich der Fertilitätsprotektion, mit dem Ziel: Mädchen, Frauen, Jungen und Männern kooperierende FertiPROTEKT-Zentrenund versierte Ansprechpartner in ihrer Nähe aufzuzeigen, die weiterführende Informationen und auch Behandlungen zum Fertilitätserhalt anbieten (sei es aus medizinischer oder nicht medizinischer Indikation), zeichnen das Netzwerk aus. Dabei soll die Beratung zu und die Durchführung von fertilitätserhaltenden Maßnahmen bei einer medizinischen Indikation, entsprechend dem Kodex des Netzwerkes, nicht profitorientiert sein.

Zudem strebt FertiPROTEKT maßgeblich Standardisierungen von Techniken zur Erreichung höherer bzw. konstanter methodischer Effizienzen an, insbesondere bei der jüngsten Methode aller fertilitätserhaltender Maßnahmen, der Kryokonservierung von Ovarial-(Eierstock-) gewebe mit einer nachfolgenden Transplantation bei einem (therapieinduzierten/genetisch bedingten) vorzeitigen Ovarialversagen. Möglich ist dies durch intensive Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch großer zentralisierter und erfahrener Kryobankinstitutionen im Netzwerk, auch Dank der Fachkompetenz von UniCareD, das zu einer der drei großen zentralsierten Kryobankinstitutionen in Deutschland zählt. Durch die Konstanz derer Erfolgsraten soll eine Akzeptanz bei den Krankenkassen erreicht werden, um die notwendige Kostenübernahme dieser Methode für alle Patientinnen in naher Zukunft zu erzielen.

Für mehr Informationen zum FertiPROTEKT e.V. klicken Sie bitte oben auf das Vereinslogo.

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